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Der Fahrer

Michèl J. Malcin

Gründer - Optimist - Busfahrer

Hier erzähle ich ein bisschen über mich. Woher ich komme und warum ich liebe, was ich tue!

Menschen zu begegnen und einen Raum zu schaffen, an dem jeder SEIN darf, ist eine Leidenschaft von mir. Nach 15 jähriger Tätigkeit als Pastor habe ich 2018 einen Doppeldecker-Bus gekauft und ihn langsam in ein urgemütliches Café umgebaut.

Das habe ich noch nie vorher versucht. Also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe!

Pippi Langstrumpf

  • geboren 1979 in Thüringen  I  seit 2009 wohnhaft in Ibbenbüren
  • verheiratet seit 2005  I  3 wundervolle Kinder

Es war einmal …

 

Aufgewachsen in einem kleinen Dorf inmitten des Thüringer Waldes habe ich seit meiner Kindheit Erfahrung in der Gastronomie gesammelt. Meine Großeltern waren Besitzer eines kleinen Landhotels mit einem ausgezeichneten Restaurant. Meine Eltern sind beide gelernte Köche und haben seit je her diesen Beruf ausgeübt.

Ich selbst liebe die Begegnung mit Menschen, egal welchen Alters. Nach meiner Ausbildung zum Kinderpfleger habe ich für ein Jahr in den USA gelebt. Direkt im Anschluss konnte ich in der Nähe von Berlin vier Jahre Theologie studieren. Nach Beendigung und Abschluss habe ich mit 23 Jahren meine erste Stelle als Pastor in Thüringen/Hessen angetreten.  Im Januar 2009 bin ich mit meiner Familie nach Ibbenbüren gezogen und war seit dem hier Pastor einer neugegründeten Gemeinde.

Nach einem Burn-Out im Jahr 2016/17 wurde klar, dass sich für mich etwas verändern muss, bzw. ich mich verändern darf!

Das Leben, das wir führen wollen, das können wir selber wählen. Also los, schreiben wir Geschichten, die wir später gern erzählen.

Julia Engelmann

Vom Hirt zum Wirt

 

Ich war mit Begeisterung und Leidenschaft Pastor. Für andere Menschen da sein, sie bei wichtigen Lebensereignissen begleiten und zur Seite stehen, ihnen einen sicheren Ort geben – all das habe ich mit Freude getan. Innere und äußere Umstände haben jedoch Platz für einen neuen Weg gemacht. Das Veränderung nötig wurden , hat sich besonders in und nach einer Krisenzeit (Klinik, Burn-Out, etc) gezeigt.

Mein Beruf war bisher immer auch Berufung. Dies soll auch in Zukunft der Fall sein. Ein Anliegen und eine Passion von mir ist es, einen Raum zu schaffen jenseits von Richtig und Falsch, in dem sich Menschen inspirieren lassen können und sich wohl und angenommen fühlen.

Zeit mit Menschen zu verbringen, mit ihnen im Gespräch sein, Menschen (be)dienen, sie begleiten, sie herausfordern und ermutigen ist mir eine Herzensangelegenheit.

Die Rolle als Gastgeber übe ich dabei besonders gerne aus, was nicht zuletzt auch an meiner Herkunftsfamilie liegt.

Ein Café oder Hotel zu führen war daher schon immer mal wieder eine Idee, die jedoch genau so schnell wieder verworfen wurde.

``Warum verbringen wir soviel Zeit damit, uns auf den Zeitpunkt vorzubereiten, an dem wir tun können, was wir möchten, anstatt es einfach sofort zu tun?``
John in „Das Café am Rande des Welt“ von John P. Strelecky

Ein bisschen VERRÜCKT ist völlig NORMAL

 

Experimentierfreudig und wagemutig, andere nennen es auch leichtsinnig, war ich schon immer. Zum anderen bin ich sehr spontan und liebe die Abwechslung (was für traditionsbewusste und stetige Menschen sehr herausfordernd sein kann).

In Gesprächen mit Freunden und durch die Inspiration eines Buches („Das Cafe am Rande der Welt“ von J. Strackley) habe ich mir nach 15-jähriger Tätigkeit als Pastor, ein neues Wirkungsfeld gesucht und geschaffen, das meinen Gaben, Werten und meinem Persönlichkeitsprofil entspricht.

Ich bin begeistert, nun einen Platz zu haben, an dem ich verschiedenen Menschen unabhängig ihrer Herkunft und Überzeugung begegnen kann. Einen Ort, an dem ich meine Werte leben und mir und Anderen etwas Gutes tun darf.

Desweiteren bin ich begeistert mit meinem Café auch anderen Menschen helfen zu können. Durch die wöchentlichen Einsätze und die Zusammenarbeit mit anderen karitativen Organisationen besteht hier eine wunderbare Möglichkeit etwas Gutes und Sinnvolles zu tun.

Und vielleicht werde ich auch irgendwann mal wieder eine Trauung im Bus durchführen, wer weiß ;-). Seminare und Abende zu Themen wie Lebensfreude, Gelassenheit, Sinn und Glück sind auf jeden Fall auch geplant.

Das Leben ist schön!

Is' mir egal ob das verrückt ist und wer genau guckt sieht, dass Mut auch bloß ein Anagramm von Glück ist.
Julia Engelmann