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Crowdfunding – Für ein Kleinod am Kreativkai

Wir brauchen Deine Unterstützung.

 

Seit Oktober stand unser Doppellecker Genussbus unregelmäßig am Hafen in Münster. In Kooperation mit dem Power-Sports wurde am Kreativkai ein Kleinod geschaffen, dass viele Bewohner und Gäste der Stadt fasziniert hat. 

Leider verwehrt uns die Stadt Münster die Erlaubnis. Viele Bewohner und Gäste der Stadt haben uns ermutigt für den Verbleib zu kämpfen. Daher haben wir uns entschlossen gegen den Bescheid der Stadt gerichtlich vorzugehen. 

Die Chancen liegen hierfür gut! Als junges Start-Up fehlen uns leider dazu die Mittel (Anwaltskosten, Gerichtskosten, Ausfallkosten, etc.). Daher die Idee unserer Gäste, eine Crowdfunding Initiative zu starten. Wir benötigen für den Prozess mind. 1.500,- Euro


Vielen Dank für deine Hilfe! Auf dass wir bald wieder unsere Leidenschaft am Kreativkai leben können. Einen Platz zu schaffen, an dem jeder SEIN darf! Ein Ort der Begegnung, der Inspiration und des Genusses.

Mehr über uns und unser Projekt bzw. das Verfahren erfährst du weiter unten:

Danke für Deine Unterstützung!

Leider müssen wir unser Recht, auf dem Platz stehen zu dürfen, gerichtlich erstreiten. Konkret handelt es sich um den Platz vor dem Power-Sports-Studio (Hafenweg 10), mit dem wir eine Kooperation eingegangen sind. Die “Benutzungshoheit” liegt nach der Satzung beim Pächter, dies wird jedoch vom Bauordnungsamt nicht beachtet.

Nach einem sehr konstruktiven und freundlichen Gespräch im Januar 2020 mit dem Oberbürgermeister Markus Lewe, hatten wir die Hoffnung, dass unser Projekt unterstützt, bzw. geduldet wird. Dem war leider nicht so. 

Das Bauordnungsamt betrachtet unser Mobil (als KFZ zugelassen & fahrbereit) als Immobilie und verbietet uns das Aufstellen unseres Genussbusses (auch unregelmäßig).

Dies geschieht vorrangig aufgrund der exponierten Lage am Hafen. (Nach Aussage des Amtes könnte an anderer Stelle eine Duldung erteilt werden). Man möchte hier keine Präzedenzfälle schaffen und hat Angst vor ‘Trittbrettfahrern’. Dabei übersieht und missachtet man die Einzigartigkeit des Projekts und dem geschaffenen Mehrwert für den Hafen und die Stadt. Eine gestartete Petition mit über 7000 Unterschriften (online und offline zusammen) – siehe hier – findet keinerlei Beachtung. Unser Bus ist alles andere als ein gewöhnlicher Foodtruck. Er ist ein Ort der Begegnung, der Kultur, der Entschleunigung und des Genusses.

Eine Nutzung des sonst brachliegenden Geländes wird von den Stadtwerken, dem Hafenverein und  den angrenzenden Gewerben (cibaria, Stadtwerke, Hafenkäserei, etc.) unterstützt und begrüßt. 

Der Doppellecker hat sich seit seiner Eröffnung im Oktober zu einem besonderen Highlight entwickelt. Einzigartig ist dieser kleine Ort am Hafen. Stadtführungen und Touristenverbände haben unser kleines Café bereits in ihr Programm aufgenommen. Das Feedback der Bürgerinnen und Bürger sowie der Touristen ist überwältigend (siehe hier).

Presse und TV (WDR) haben bereits berichtet (siehe hier). Leider wird die Kreativität am Kreativkai nicht unterstützt bzw. durch Willkür der Behörden gestoppt. Es ist unverständlich dass unser Mobil als Immobilie gesehen wird, obwohl es regelmäßig bewegt wird und nicht dauerhaft am Ort verankert ist!

Vor allem klagen wir aber gegen die Ungleichbehandlung. Denn selbst wenn wir als bauliche Anlage gewertet werden, wünschen wir eine Gleichbehandlung gegenüber den anderen Gastronomischen Betrieben. Denn, so die Begründung der Stadt, dürfen wir an dem Ort nicht stehen, da dies laut Bebauungsplan nicht vorgesehen ist. Offensichtlich urteilt die Stadt hier mit zweierlei Maß. Denn alle Freiflächen der angrenzenden Gastronomischen Einrichtungen haben fest gebaute Terrassen errichtet, die nach Baurecht und Bebauungsplan dort nicht stehen dürfen. (siehe Bilder).

Bauliche Anlagen sind fest mit dem Boden dauerhaft verankert! – Laut Bebauungsplan sind diese nicht gestattet, da sie außerhalb der Bebauungsgrenze liegen! Hier aber vom Bauordnungsamt geduldet!

Unser Bus ist im Grunde genommen viel weniger eine bauliche Anlage, da er nicht fest mit dem Erdboden verbaut ist, sondern regelmäßig den Platz verlässt und wegfährt! Unser Bus ist und bleibt weiterhin “mobil” und fährt neben dem Hafen andere Orte (Festivals, Messen, Feiern, Events) für die wir gebucht worden sind, an.

Wir haben hier auf eine Gleichbehandlung und Duldung der Stadt gehofft. Diese wurde uns aber verwehrt. Uns sind hohe Geldstrafen angedroht worden, sollten wir den Bus dort wieder aufstellen. 

Der wirtschaftliche Schaden der uns hierbei entsteht ist nicht mehr lange zu kompensieren. Wichtig zu erwähnen ist auch, dass alle anderen Genehmigungen vorhanden sind. Wir wollen keine Sonderbehandlung, sondern GLEICHBEHANDLUNG!

Nach dem Stadtfest 2019 hat uns das Ordnungsamt der Stadt auf den Platz aufmerksam gemacht, da die Aufstellung des Buses nur auf privaten, nicht öffentlichen Verkehrsflächen zu genehmigen ist.

Daraufhin haben wir mit den Stadtwerken und dem Besitzer/Pächter des Grundstückes (Power-Sports) eine Kooperationsvereinbarung bzw. einen Mietvertrag abgeschlossen. Wir haben das Gelände begradigt und begrünt. Wir haben die nötigen Anschlüsse verlegt (Strom und Wasser) und insgesamt über 15.000 Euro investiert.

Wir wollen gerne unseren Beitrag leisten und vor allem MIT und FÜR die Stadt und ihre Bürger handeln. 

Wir warten nun auf eine gerichtliche Entscheidung des Verwaltungsgerichts und hoffen auf ein Urteil im Namen des Volkes. Dazu haben wir eine Klage im Eilverfahren eingereicht. Für die damit entstandenen Kosten hoffen wir, durch die Hilfe unserer Gäste und Freunde aufkommen zu können. Zu diesem Zweck haben wir dieses Crowd-Funding eröffnet. Wir sind begeistert von dem Zuspruch und dem Engagement unserer Gäste und mehr als dankbar für die Unterstützung!

Ganz herzlichen Dank!

Danke für Deine Unterstützung!

NEUIGKEITEN ZUM PROZESS

Die Klage ist am 25.02. als Eilantrag dem Verwaltungsgericht zugestellt worden.

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